Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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Wie an meinen Einzigen und Erſtgebornen will ich Alles an dich wenden und dich in Gold ein⸗ faſſen. Jetzt nur leider ſind goldbeſetzte Weſten nicht Mode!„Ein Reiſender kann zu allem kommen und von allem!“ ſchrieb ich darauf in mein Tagebuch.

Schon die eigene Luft hier— eine, ja die fatalſte Art Sirocco, hatte in dieſen Tagen her meine Eßluſt ſo gemindert, daß ich bei den letz⸗ ten Diners die mir ſonſt ſchuldig gezollte Be⸗ wunderung leider nur wenig verdiente. Auf die neue Entdeckung aber fiel mein Appetit wie in einen Born! Ich hatte auf dem Schiffe gegen die für einen Gourmand contradictoriſche See⸗ krankheit das in England patentirte Mittel: Euphorbium, in den Magen eingerieben, und bis jetzt dieſem allein die Verſagung meiner edel⸗ ſten, der Eß⸗Werkzeuge zugeſchrieben. Nun wußte ich es anders, aber nicht beſſer! Ich ſtand die Nacht auf, wandelte verzweifelt am Strande, und weinte wie Achill zu der Göttin⸗ Mutter, daß ein Schiff kaͤme, das mich an eine gedeckte Tafel führe. Verbannung iſt ſchrecklich, aber leben und nicht eſſen können, das war ſchlimmer als die Hölle. O wie gern hätte ich jetzt als Delice das trockene Brot, ja ihren Su⸗