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licher Genuß— auf barbariſchen Hunger mit dem ganzen Leibe eſſen, trinken, ſatt und be⸗ rauſcht werden. Das iſt die wahre Waſſerkur! und welche Männer wären denn in der That die Waſſerdoctoren, die jetzt nicht aus dem Waſ⸗ ſer die Krankheit ſehen, ſondern mit Waſſer ſie heilen— und wahrlich der Hungerz iſt die ſchlimmſte Krankheit, das alltägliche Zehrfieber, und die Menſchen wiſſen es ſo ſchon zu maski⸗ ren, daß ſie eigentlich nichts wollen, als recht barbariſch eſſen, dadurch daß ſie den koſtbarſten Salon dazu einräumen, koſtbar räuchern, Blu⸗ men auf die Tafel ſtellen, Schüſſeln, Teller, Löffel, Gabeln und Meſſer und alles von Silber anwenden, ſich koſtbar putzen und allen Schmuck anlegen, am Tiſch lachen, ſchwatzen, mediſiren, kannegießern, liebäugeln, ſich heimlich die Hände oder die Zehen drücken— aber wer Augen hat, ſieht doch, daß ſie eſſen, aus der äußerſten ſchimpflichſten Noth, der Hungersnoth, er ſieht doch, daß ſie Alle pauvre canaille ſind— wie Sie oft ſagen, und daß kein Held vor dem Kam⸗ merdiener und keine Heldin vor der Kammerfrau, iſt! Furz, alle die Schmach ſind Sie los: Va⸗ veurs, Magendrücken, Sodbrennen, Leibſchneiden, Chininpillen, Magenfrottiren und mit eau de Bd. V. 3


