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denn überhaupt jeder Vornehme, der ſich etwas gefallen laſſen muß, am beſten thut, es ſchwei⸗ gend und avec grace, de bonne grace, zu thun, wurden mir zu ſteigender Angſt, ſo daß mit dem Vergnügen zu eſſen, das tragiſche Gefühl ſich verſchmolz:„Gott! nun eſſ' ich noch höchſtens acht Tage!„nun noch ſieben! nun noch ſechs!„fünf! vier!„drei! noch zweimal! und entſetzlich„ nun nur noch einmal! Nur noch eine Brocken⸗Mahlzeit. dann bin ich verhungert! Doch das iſt nichts — aber dann eſſ ich nicht mehr, poſitiv nicht mehr, das iſt fürchterlich! Ich hoffe, daß ich dieſe Reiſeerfahrung für die mir gleich eßluſtige europäiſche Welt allein gemacht!
Da wollte mir denn mein Koch— was iſt da ein Koch! alſo lieber mein Doctor, zum Troſt denn endlich das Glück der Inſel ſagen: daß hier das Volk nicht ißt!
Da weinte ich wie ein Kind, während er mir die Hand auf die Schulter gelegt, denn ich hatte mich hingeſetzt und wie eine Niobe verhüllt. Und als ich mich erholt, brach ich in alle Kla⸗ gen der Menſchheit aus: O Himmel, was denkſt du? was machſt du? Hat Adam und Eva im Paradies denn gar nicht eſſen ſollen, oder nur


