Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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gen! Die Champagne war für mich nicht mehr geſchaffen! Mit welchem traurig ſüßen Gefühl hört man dann den Pfropf losſchießen! beſonders neben die Scheibe denn mein Koch⸗ Arzt ſchwieg. Er richtete aber ein großes Diner zu, und ohne mich zu fragen, ließ er es durch Ein⸗

geborene hin in die Stadt tragen, zwar auf W

röchauds, aber es wanderte doch fort. Zu eini⸗ gem Troſt aber bat er mich zuletzt auf aller⸗ höchſten Befehl dem Diner nachzuwandern, um, wie er mir es nannte, Probe zu eſſen. Ich fügte mich, kleidete mich in die ſchönſten, glänzenden Stücke meiner Uniformen, legte alle meine Orden an, und folgte dem alten Mexika⸗ ner. Mein Koch war leider der einzige Diener

zu einem großen Diner, wenn auch nur für

Einen. Er meinte es aber, wie ich nachher er⸗

fuhr, herzlich gut mit mir, denn er ließ mir die

Ehre, allein zu eſſen.

Das Haus, in welchem mein Diner aufge⸗ tragen worden, war aber nur das eines soi-di- sant Oberhofceremonienmeiſters oder dergleichen. Die Vornehmſten des Landes ſaßen an den Wän⸗ den des Zimmers umher, etwa wie um ein Kunſt⸗ ſtück, einen Taſchenſpieler zu ſehen, oder eine Demoiſelle Sontag zu hören, oder wie wir zu