Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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Wunderbares, Traumähnliches, aber ſie war nicht weniger wahr, denn das Feuer brannte unleugbar und mannshoch, und es verſengte mir, als ich hinzutrat, den auch nun einzigen letzten Freund, den Wiener Schlafrock, und ein dürrer Aſt, den ich in die Flammen hielt, brannte lich⸗ terloh! Das überraſchte mich. Die Sache war wirklich. Nun aber nahm ich meinen unerſchüt⸗ terlichen Gleichmuth an, und betrachtete meine Hamlets⸗Würmer recht genau, denn die Scene konnte ſich verwandeln und für meine Reiſebe⸗ ſchreibung ein wahrer Brillant werden, und ich preßte den ſchönen Leſerinnen Angſtſchweiß auf die Stirn was ich denn jetzt hiermit thue.

Der Koch⸗Arzt zeigte Furcht, und ſo war ich ſein ſchlauer Herr, und rieth ihm zu wachen. Ich aber ſchlief ruhig die ganze Nacht bis gegen den andern Mittag. Denn ich muß von den Antipoden ſtammen, die unſere Tage Nacht ha⸗ ben, hier aber zu den Antipoden zurückgekehrt, hatte ich noch meinen nordiſchen Wendekreis in den Gliedern, und ſchlief die hieſige Nacht, weil ſie ſonſt mein Schlaftag geweſen war, und den hieſigen Tag, weil er ſonſt meine Nacht geweſen war. Welches Glück! und unglück verſchläft man am beſten! Schlaf iſt beſſer als alle Weis⸗