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ſelber meinend belachen mußte, zum Zeugniß, daß kein Leid des Menſchen, wie der Zahnſchmerz nicht, ununterbrochen ihn nagen darf, ſondern daß zur Staͤr⸗ kung und fernern Ertragung deſſelben, das Ungluͤck wie ein gottgeſandter Wahnſinn— lucida intervalla hat.
Als nun gegen das Ende unter andern Toaſts auch die Geſundheit des Vaters getrunken ward, den Philidor herzlich herbei wuͤnſchte, da ſtand er auf, das Glas in der Hand: und ſprach:„den Todten in ihrem Grabe! Auch das Meer iſt ein Grab dem Reiſenden! die Flamme ein Grab dem Verbrennenden, und der Aether das wahre Grab der Seele. Und dort blinkt der Himmel mit ſeinen Sternen herein— der todte Vater! das heilige Grab ſoll leben!“
Das ward getrunken. Und ſehr leiſe, mit den Worten an Philidor's Herz und Geſinnung taſtend, fragte O'Kennyon:„Alſo Sie haben Nachricht?“
„Nicht nur Nachricht,“ erwiederte Philidor, „wie fruͤher mein Daſeyn, hab' ich auch das Vermoͤ⸗ gen von ihm, und ſeinen Brief!“
„Das haſt Du uns verſchwiegen!“ tadelte La⸗ moural.
„Freunde!“ verſetzte Philidor,„ſollte ich Euch erſt ſagen, wo ich bin! Ich habe Euch zwanzig Ein⸗ ladungen geſchrieben— und Ihr— Ihr kamt von Tage zu Tage, von Woche zu Woche nicht! Das wußte ich zu deuten, und beklagte mein Schickſal— meine Jugend, daß ich noch nicht muͤndig bin! erſt
Schefers neue Nov. 1v. 4


