Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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wenn er deſſen ein Erkleckliches haͤtte, das hat er nie geſagt, das weiß er nicht, das wird ſich finden, glaubt er mit der ganzen Welt, als wenn Reichſeyn keine Kunſt waͤre und das iſt ein ſchrecklicher Irrthum! Wenn ich etwas zu befehlen haͤtte, ſo muͤßte jeder reiche Erbe auf einer, etwa in Orford zu crcirenden Nebenfacultät, wo in facultatibns geleſen wuͤrde, acht Jahre ſtudiren, um wenn er auch noch ſo ſehr Boͤotier wäre doch gewiß mit Anſtand Licentiutus auri oder argenti zu werden! Haͤtte Croſus, Craſſus, und wer ſonſt einmal reich geweſen, ſtudirt: reich zu ſeyn, und wäre er Doctor darauf geworden, es zu bleiben, ſo hatten die Cröſi noch heute Geld, und ihre Erben gingen nicht betteln! So aber ſind nicht nur ſolche Vermoͤgen zu Waſſer geſchmolzen, de⸗ ren Zinſen à 2 Procent eine Familie von Abam bis zum juͤngſten Tage reichlich ernaͤhrt haͤtten, ſondern dieſe Geſchlechter ſind ſelber zu Grunde gegangen und ausgeſtorben, als waͤre das Geld Gift geweſen. Darum glaube ich, die Menſchen wollen nicht reich ſeyn, noch bleiben, nur reich werden, und ſich nach Golde zu Tode plagen; hoͤchſtens, wie jener arme Junge thun wollte, wenn er reich wuͤrde: ihre Schwein⸗ chen zu Pferde huͤten! Solche liebe Thierchen aber ich meine: ſeine kleinen Leidenſchaften hat Jeder, die will er dann nur in Galla zu Pferde huͤten, wie die Figuren zeigen.

Deine Freundſchaft ereifert ſich ganz ohne Noth