Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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achtenden Vorzug, daß uns Tod und Leben nicht ſo vor- und nachgerechnet, gleichſam im Putzſchranke ſo aufbewahrt wird. Ohne Umſtaͤnde her, hier, und wie⸗ der hin! ſo mit uns, und ſo gefaͤllt mir's wenig⸗ ſtens die Art und Weiſe, wenn auch die Sache Kei⸗ nem ſo recht von Herzen gefallen will. Aber Du haſt Recht; ſein drittes Wort iſt faſt immer: wie wird

man reich? Sein Ohr, ja ſein Herz iſt gleichſam der

Schallfang von ganz England, wo Jeder nur reich werden will. Und wenn man fragt, ſpricht er, woher Jemand ſeinen Reichthum hat? Wer reich iſt? ſo iſt es ein Kaufmann, ein Gewinner in der Lotterie, oder ein Erbe! Sonſt haben Alle Nichts. Sela! Alſo muß man handeln, Lotterie ſpielen oder erben! Das waͤre das Beſte, meint' er, und das Bequemſte. Er hat Anlage zur Poeſie aber er ſpricht: mit jeder Note im Don Juan ſind gewiß ſchon 20 Du⸗ caten verdient worden, indeß Mozart semel pro semper ſeine 100 Ducaten dafuͤr bekommen; Kunſt⸗ werke bringen ein Lumpengeld gegen das, was damit verdient wird, indeß ſogar ein Maurer immer den zehn⸗ ten Theil vom Werthe der Steine bekommt, die er in einem Tage vermauert. Und da ſein Vater ſo gut wie verſchollen iſt, wie ſeine Mutter ihm ſagt, und das Geld nur zu einem Looſe à 75 Guineen ihm fehlt, ſo lernt er denn handeln, bei ſeinem Vormund Herrn Papermann's ſeligem Sohn, Ralph Raff und Com⸗ pagnie! Was er aber mit dem Gelde machen will,