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in den Mitteln. Sie waren kaum eines Menſchen Freund mehr; alle ſchienen ihnen Verrather, oder in ihrem Verdachte doch ihnen furchtbar, wenn ihr Tag der Vergeltung gekommen. Den wollten ſie gern zum juͤngſten Tage machen, und handelten im Innern ohne Ruͤckſicht, heimlich verſchlagen, das Volk untergrabend, Falſches als das Wahre preiſend und preiſen laſſend, ohne Vergebung, grauſam; die Kerker waren voll, und die Bloͤcke wurden von einer Hinrichtung zur andern nicht mehr trocken von Blut. Das eintraglichſte Amt war das eines heimlichen Angebers und Anklägers; wer einen weiſen Mann mit in die Complotte gezogen, war ihr Freund und meinte es wohl mit ihnen. So lebten ſie in einem Zuſtande, der fuͤr ſie, die Herr⸗ ſcher, und fuͤr das Volk kein Leben war, aus dem kein beiden gemaͤßeres Leben hervorgehen konnte, wenn nicht ein neues von Gott aus der Ferne herwandeln⸗ des, noch unbekanntes am Himmel fuͤr die Erde auf⸗ ging, und das hofften Alle und furchteten es doch, er⸗ muͤdet vom langen Truge. An dieſer Verwirrung der Dinge war vor allen der Eremit von St. Auguſtinus, Jakob Boſſolaro, ſchuld, welcher den Biſchs⸗ fen einzig und allein alle weltliche Gewalt, als ihnen gehoͤrig, erringen wollte. Sie ſollten Geſetze geben, Gericht halten, verbannen, toͤdten laſſen, einkerkern, ohne dem allen als goͤttliche Diener wieder ſelbſt un⸗ terworfen zu ſein; kurz alle Gewalt und alle jene Vor⸗ rechte haben, ganz nach der fruͤhern Herrſchern, dem
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