Teil eines Werkes 
1. Band (1831) Der Unsterblichkeitstrank
Entstehung
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ohne dem Schriftſteller, oder wem er ſein Recht dazu käͤuflich abgelaſſen, dafuͤr gerecht zu werden! Hat Ihr Herr Vater, liebes Hildchen, nun niemals die Auflage ſtaͤrker gemacht, als bedungen? Jedesmal es dem Autor gemeldet, wenn ſie vergriffen war? Niemals ein engliſches oder franzoͤſiſches Werk in einer Ueber⸗ ſetzung herausgegeben, ohne.. Sie wiſſen ſchon! und ich ſehe es Ihnen an. Geht die deutſche Ehrlich⸗ keit nur bis an die Grenze? Jenſeits wohnen keine Menſchen, die Rechte und Rechtsgefuͤhl haben? Aus⸗ lage und Muͤhe zu ſtehlen macht nirgends ehrlich; und wenn ein Dieb 10,000 Gulden darauf wendete, eine verwuͤnſchte Stecknadel zu— uͤberſetzen, ſo wär er ein Narr wohl, aber kein ehrlicher Mann. Und ſind ver⸗ kleinert oder vergroͤßert, ja verbeſſert, herausgegebene Blaͤtter, die urſpruͤnglich ein Andrer beſorgt, ſeien es Bilder oder Charten— wie ich es, zum Beiſpiel mit Ihres Herrn Vaters Deutſchland in Bildern gemacht — kein Diebſtahl? Sehn Sie mich an!— bin ich kein Dieb? Ja, doch leider nur Einer! Aber Ihr Herr Vater, liebes Hildchen, iſt auch nicht— Keiner! Ich kann ihm nicht helfen, Ihnen nicht helfen, und wenn Sie noch blaͤſſer wuͤrden, und noch mehr zu zit⸗ tern beliebten. Sie ſehen— ich fuͤhle fein! feiner, als meine beruͤhmten Collegen, die ſich meiner ſchaͤmen — wie der Zoͤllner am Wege, der an ſeine Bruſt ſchlug und Gott dankte, daß er nicht ſei— wie Ich, zum Epempel. Wer nicht ganz rein iſt von Suͤnde,