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lend als herzzerſchneidender Mißlaut. Nacht war, fin⸗ ſtere, ewige Nacht. Sie ſtand in troſtloſer, weſenloſer Einſamkeit, verlaſſen, allein, nichts mehr uͤbrig als Sie, und von ihr ſelbſt nur noch ein daͤmmernder Schmerz. So ſtand ſie wie aus Luft— auf Luft⸗ „Theure Hilda“ Sie kommen zu zeitig!“ ſagte er wieder. Zu ſpät!“ liſpelte ſie.
Einzige Hilda,“ fuhr er muthfaſſend fort,„was hab' ich gewirkt, ſeit ich Sie ſah! wie vieles bereitet in Ihrer Vaterſtadt— und daß ich mich dazu bekenne — bei Ihrem redlichen— armen Vater! wie viel hab' ich durchgeſetzt, und ach, gegen Wen?— gegen den eigenen Vater! O Hilda, Fi nun Sie ein redliches Herz, eine ehrliche Hand⸗
Er hielt inne; denn— erhob e die ihre. Sie ſah ihn einige Zeit mit ernſter Bekuͤmmer⸗ niß, mit herzinnigſtem Bedauern an. Und wie in ihr ihre Liebe und all' ihre Hoffnung auf immer vorbei war, wie uͤberall nur dann wahre Aufrichtigkeit eintritt, wo irgend ein Geſchaͤft, eine Angelegenheit, ein Gefuhl voräber, vorbei und abgethan iſt, und dieſe Aufrichtig⸗ keit dann eine Wiedereinſetzung der Menſchen in den vorigen Zuſtand völlig unmoͤglich macht, ſo ſprach nun auch Hilda aufrichtig die wenigen Worte ſtammelnd: „Ich habe Sie.... ja uͤber Alles! Aber ich habe ich liebe nicht mehr! und Riemand im Leben


