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Semakuang lachte.
Li⸗Chao⸗kiun hätte ihn lieber gleich auf die Folter geſpannt, aber er maßigte ſich mit Gewalt, und befahl ihm kein Haar zu kruͤmmen, ſich lieber ermor⸗ den zu laſſen, als ihn zu verletzen⸗
Die Raͤuber lachten.
Zornig ſah' er ſich um, und auch ſie, von der⸗ ſelben Luft betäubt, lehnten an den Waͤnden umher und ſtarrten ihn an, und wie er vor Zorn ſie ſchlug, lachten ſie laut⸗
Er ſelber, der zuletzt hereingetreten, wollte nur eilig das kleine Mädchen— Semakuangs Tochter— vom Bette der alten Mutter reißen und fliehn, um die Wache zu ſenden, welche die Andern erwecken ſolltez aber er hatte kaum das Kind auf dem Arme, ſo wirkte der Dunſt ſchnell wie aufſteigende Trunkenheit; Schlaf befiel ihn, mit der letzten Beſinnung rannte er mit dem Kopf durch die großen papierenen Scheiben und lachte hinaus in die Nacht, die Bewohner des Hauſes lachten und alle Räuber lachten, bis ſie nach und nach verſtummten wie ſterbende Verwundete ohne Huͤlfe.
So blieben ſie lange, lange. Der untergehende Mond ſchien herein, der Tag begann zu grauen, das Goldkehlchen im Nebenzimmer ſang ſein Morgenlied, bis ſchon leiſes Geraͤuſch des Tages dumpf und doch freundlich erſcholl, als erwache die Erde ſelbſt wie ein
ſchlafender träumender Inſelfiſch in dem blaͤulich ſchim⸗ mernden Weltmeer⸗


