mel blau ſey, unabſehlich blau; oder: daß Alles ſo ſchön ſey, noch ſo ſchoͤn, als hab' er es längſt ver⸗ geſſen, und doch ſo wiederzufinden vorausgeſetzt; wie Einer, der nach langen Jahren in ſein Vaterland kehrt. Das Hetz ſchlug ihm laut. Er deckte die Hand uber die Augen, als vermoͤge er den Glanz der Abendſonne nicht zu ertragen, und gegenuͤber den vollen Mond, der gleich einem noch matten erſt angeſchliffenen Ro⸗ ſendiamant herauf kam, wie die Sonne hinab ging, gleich einem unermeßlichen zerſchmelzenden Rubin; und die jungen Adler flogen ihr nach, als werde ſie jetzt auf immer der Erde vergehn, indeß neu aus den klei⸗ nen Hoͤhlen hervorgeſchwärmte Käfer dem Monde ent⸗ gegen ſummten als ihrer Gottheit. Jetzt wandt' er ſich um, ſah uͤber das flimmernde dunkelgruͤne Dach des Waldes zum ſchroffen Gipfel des braunen Felſen⸗ berges empor, der in Golde und Purpur des Him⸗ mels noch leuchtend ſtralte, und in der gruͤnlichen Blendung des Aethers verſchwomm. Er ſchlug an ſeine Bruſt, wie vor Andacht, ſah zur Erde und lächelte. Dann ſpaͤhte ſein Auge nach einem einzeln ſtehenden Hauſe dieſſeit des Stromes; es fand den großen, faſt thurmhohen Campferbaum, es fand das tohrgedeckte Haus und verweilte gedankenvoll darauf. Raſch nun ſchritt er die ſanft ſich ſenkende Fläche hinab und ſahe nicht auf. So wandelnd, hatte er ſeine Richtung verfehlt und eine alte Mauer hielt ihn auf. Reife Orangen(Gupa) hingen auf den beladenen
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