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Und einſt in ſpätern Zeiten, wird hoch und hehr dieſes edlen Stammes Sproſſe, ein großes maͤcht'ges Volk, durch Wahl der Nationen, beherrſchen, und am Throne des Hochverehrten werden Volker aus Sud und Nord den Lribat der Hochachtung und Liebe
bringen.
Sprachs und verſchwand vor den Augen der ſun⸗ ſtehenden.
Doch wenn alljährlich Frau Eleonore, getrenne vom wahngläubigen Gemahl, mit der kleinen heran⸗ wachſenden Anna im großväterlichen Schloſſe haußte, ſah man freundlich und freundſchaftlich den Burg⸗ geiſt der Kleinen nahen, und freudig eilte dann dieſe der lieblichen Erzaͤhlerin entgegen, denn mit den Fa⸗ beln der Vorzeit bildete ſie des Mädchens Geiſt und Herz.
Dem alten treuen Diener des Hauſes war das Gluͤck vergonnt, vor dem Altar des Herrn die Hand ſeines Zöglings in die des Geliebten zu legen. Mir nur und dem Brautpaare ſichtbar, ſtand die Wunder⸗
bare den Edlen zur Seite, ſegnend legte ſie die Hand
auf die Stirne der Neuvermählten, und von hoher
Ahndung durchdrungen, verſprach Johann Sigismund
durch Treue, Liebe und Glauben der jungen
Gattin Gluͤck zu gruͤnden.
10.
Der wuͤrdige Diener des Herrn iſt nicht mehr, ſtand als Bemerkung eines ſpatern Schreibens unter dem merkwuͤrdigen Actenſtuͤck.
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