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ben war. Ihre Entfernung hutt eine Leere in mir zuruͤckgelaſſen, die ich durch keine Zerſtreuung auszu⸗ fůͤllen vermochte.
Das Geſicht des Schiffers, der mich nach dem feſten Lande uͤberſetzte, kam mir bekannt vor. Es war derſelbe, welcher die Markiſin auf ihren naͤcht⸗ lichen Waſſerfahrten immer gefahren hatte. Mein Herz zitterte vor Liebe und vor Wonne. Ich fragte ihn eifrig, was denn damals aus Donna Aldouza und aus Alonſo's Mutter geworden ſei. Seine ver⸗ wirrten Antworten machten mich ſtutzig; ich wandte Gold und Drohungen an, um die Wahrheit heraus⸗ zubringen. Er geſtand mir endlich, daß ihm ein reicher Lohn verheißen worden ſei, wofern er die Spanierinnen, die ſich ſeiner Fuͤhrung anvertrauten, auf das jenſeitige Ufer ausſetzte. Meine Gegenwart rettete damals die Markiſin vor der Gefahr, in die Haͤnde des Feindes zu fallen. Indeß kaum hatte er mich und ſie ans Land geſetzt, als er auch ſogleich ſein Verſprechen erfuͤllte. Die beiden Paſſagiere wurden nun ſofort nach dem franzoͤſiſchen Lager ab⸗ gefuͤhrt; was dort uͤber ſie verfuͤgt worden war, wußte er nicht weiter zu ſagen. Er ſelber ward als Gefangener feſtgehalten, und wuͤrde es wohl noch laͤngere Zeit geblieben ſein, wenn es ihm nicht waͤh⸗ rend des Tumultes des Abzuges gelungen waͤre, die Achtſamkeit ſeiner Huͤter zu taͤuſchen. Dieſe Anga⸗ ben machten mich wieder etwas ruhiger. Aldonza hatte alſo nicht in den Fluten den Tod gefunden.


