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ein furchtbarer Knall ganz Eadix aufgeweckt. Die Stadt, die Rhede und die Inſel war davon erſchut⸗ tert worden. Jezt erfuhr man, daß die Belagerer die Urheber davon geweſen, welche auf unſere Be⸗ zwingung Verzicht leiſtend ihre Pulvervorraͤthe und Werke in die Luft geſprengt hatten. Schon ſtanden ihre weiten Linien einſam und verlaſſen da, und es war nichts weiter darin zuruͤckgeblieben, als Kano⸗ nen, Lavetten, Zelte und zerbrochenes Belagerungs⸗ geraͤthe. Pepe hatte den Palaſt unſerer Bourbons verlaſſen und floh auf Valencia zu, und das Heer, das uns dreißig Monate lang bedroht hatte, zog ſich in aller Eile zuruͤck, um in Valencia zu dem beſiegten Koͤnige zu ſtoßen. Die Hymne der Befreiung er⸗ klang von einem Ende der Stadt Cadix bis zum an⸗ dern; die ganze Einwohnermaſſe ſtroͤmte nach dem Hafen, nach dem Alameda, nach der Inſel Leon hin⸗ aus, voll Begierde, das gegenuͤber liegende Ufer zu betrachten, an welchem nun nicht mehr die franzoͤſi⸗ ſchen Adler blinkten. Sehr bald wimmelte die ganze Bucht von kleinen Fahrzeugen, und am Abend, als endlich auch der Hafen von Santa Maria, den bis⸗ her immer noch franzoͤſiſche Truppen beſetzt gehalten hatten, unſeren Soldaten uͤberlaſſen worden war, ſo gewaͤhrte die Rhede mit der von tauſend Barken herabwehenden Nationalflagge, ſo wie das von einer unermeßlichen Menſchenmenge wimmelnde Ufer der ganzen Scene das Anſehn eines großen Familienfe⸗ ſtes. Man athmete mit Luſt die neue Luft der Frei⸗ heit, man durchſtreifte mit einem gewiſſen Stolz dieſe


