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bas einerſeits vom gelben Fieber, das unſere Kůſten heimſuchte, anderſeits von einer Belagerung, die ſeit vier Monaten Schrecken und Verwuͤſtung unter uns verbreitete, beſtuͤrmt wurde. Der Jubel einer ganzen Nation hat immer etwas uͤberſpanntes. Alonſo konnte daher der Ehre eines foͤrmlichen Tri⸗ umpheinzuges nicht ausweichen. Alle Balkone wa⸗ ren mit Blumengehaͤngen und Tapeten geſchmuͤckt und mit Frauen angefuͤllt, die ihre Schnupftuͤcher wehen ließen und mit dem Faͤcher oder mit der Hand den gluͤcklichen Sieger begruͤßten, waͤhrend die Volks⸗ menge ihm unten faſt den Durchweg ſperrte und die Luft mit lobpreiſendem Zuruf erfuͤllte. Er dagegen zeigte in ſeinem ganzen Weſen eine Wuͤrde, welche den Soͤhnen Andaluſiens ſehr wohlgefiel. Seine hohe Geſtalt, ſeine maͤnnliche Schoͤnheit, ſeine an⸗ muthigen Geberden, das Feuer ſeiner Blicke, alles dies bezauberte das ſpaniſche Volk, das gleich den alten Griechen und uͤberhaupt gleich allen ſuͤdlichen Voͤlkern fuͤr aͤußere Vorzuͤge ſo ſehr eingenommen iſt. Die Soldaten ſenkten ehrfurchtsvoll ihre Ge⸗ wehre vor dem jungen Feldherrn, und erzaͤhlten die Wunderthaten ſeines Muthes. Fray Cayetano und eine Anzahl von Frayles ſchwiegen allein bei der all⸗ gemeinen Froͤhlichkeit ſtill.
Der feierliche Zug hatte ſich auf dieſe Weiſe all⸗ mählig dem Dempel des Gottes der Heerſchaaren genaͤhert. Hier erwartete den Sieger unter der Vorhalle eine Deputation edler Cadixerinnen und der vornehmſten Frauen, die ſich in der Stadt aufhielten,
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