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Carlos wurden wieder in die Abgruͤnde zuruͤckgewor⸗
fen, aus welchen ſie herauszukommen getrachtet hatten.
Ich erwartete in der grauſamſten Beſtuͤrzung den Anbruch des Tages. Welch einen Anblick hatte ich da zu gewaͤrtigen? Meine Mitbuͤrger in Verzweif⸗ lung, Alonſo und Maria, die Waffen zu ſtrecken ge⸗ zwungen, einen Sieger, der fuͤr ſchreckliche Mord⸗ ſcenen Rache zu nehmen im Begriff war. Der Morgen kam, und— das Thal war leer. Blos
die Gefangenen, welche die Spanier im Gefechte ge⸗ macht hatten, hiengen hie und da an die Zweige ein⸗ zeln ſtehender Birken aufgeknuͤpft. Eure Soldaten, deren Rachedurſt diesmal getaͤuſcht worden war, fragten ſich einander, welche Zaubermacht denn die Empoͤrer der gerechten Strafe entriſſen habe.
Sie folgten der Spur der Guerilla, von welcher ſie angegriffen worden waren. Ihre Flucht war leicht zu verfolgen; denn ſie zog vor uns her, indem ſie unſeren Weg durch angezuͤndete Doͤrfer erhellte und den ihrigen durch Mordthaten bezeichnete. Ihr Anfuͤhrer war der Großrichter.
Bartolomeo fuͤhrte immer noch Matea mit ſich fort. Meine traurige Freundin mußte ungeachtet ihrer Koͤrperſchwaͤche ſich zu Fuß fortſchleppen, und die Gitana, den Sohn Elvirens und Antonio bei Liſche bedienen. Eben der, welcher den Gemahl, den Sohn und die Camarera der Graͤfin ermordet hatte, war unter ihren Tyrannen der menſchlichſte. Er begnuͤgte ſich, mit einem kalten Schweigen den
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