Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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mich mit einem bittern Gefuͤhl, was ich denn daburch gewonnen haͤtte, daß ich die Leiden der Einſamkeit gegen die Leiden des Weltgewuͤhls vertauſchte. Alle dieſe Kraͤnkungen meiner innerſten Herzensneigungen, die Beduͤrfniſſe meiner Vaterlandsliebe und die Un⸗ ruhen meines Gewiſſens gehoͤrten zu den Unannehm⸗ lichkeiten, die ich damals nicht gekannt hatte, als ich noch auf die Erfuͤllung der traurigen Pflichten beſchraͤnkt lebte, wozu meine Eltern und die Vorſe⸗ hung mein Leben beſtimmt hatten.

Ich gieng fort. Auf der Treppe traf ich einen Moͤnch, der mir einen Beutel vorhielt, damit ich ihn fuͤllen, und eine Hand, damit ich ſie kuſſen ſollte; dieſe leztere hatte wirklich etwas widerwaͤrtiges. Ich hatte mich am Hofe, in der Zierlichkeit einer fran⸗ zoͤſiſchen Lebensweiſe auf eine Art verwoͤhnt, die ich fruͤher nicht gekannt hatte. Daher konnte ich mich zu dem ehrerbietigen Kuſſe der Hand nur mit einem Grauen niederneigen, das der gute Pater gewiß be⸗ merkte; denn er heftete auf mich einen durchdrin⸗ genden Blick, und ich fuͤrchtete ſchon, daß er mich unter meinem Mantel, den ich trug, erkannt habe. Die Macht einer Parthei, welche die Volksmaſſe fuͤr ſich hat, iſt unermeßlich. Mitten in der franzoͤſi⸗ ſchen Armee, zu einer Zeit, wo alle blauen Maͤntel faſt einmuͤthig auf unſerer Seite waren, hatten wir noch urſache zu zittern.

Die koͤniglichen Miniſter hatten erfahren, daß Sor Maria de los Dolores in ihrem Kloſter Gold und Waffen verſteckt halte. Der bedeutendſte unter