Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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fruͤh genug eintreffen, um Ruhe und Sicherheit un⸗ ter die theils erſchrockenen, theils in Wuth gerathenen Einwohner zuruͤckzufuͤhren.

Endlich kam der Tag heran, und die Beſitznahme der Stadt gieng ganz friedlich von ſtatten. Die be⸗ rühmten Verordnungen von Chamartin, welche den hohen Rath von Kaſtilien, die Inquiſition und die Moͤnchsorden fuͤr aufgehoben erklaͤrten, befeſtigten das Werk des Sieges, indem ſie dem allgemein em⸗ pfundenen Beduͤrfniß durchgreifender Verbeſſerungen abhalfen. Funfzehntauſend Familienvaͤter leiſteten dem Koͤnige Joſeph den Eid der Dreue, und nun erſt genehmigte der Kaiſer, welcher die Krone fuͤr ſich zu behalten gedroht hatte, ſie demſelben wiederzugeben⸗ Der Koͤnig, der voll Unruhe daruͤber war, daß er im Ruͤcken der Armee in einer Art von Verbannung gehalten wurde, war bereits unvermuthet im fran⸗ zoͤſiſchen Hauptquartier eingetroffen, und Napoleon konnte nun, was er auch ſonſt immer fuͤr geheime Plaͤne haben mochte, nicht wohl im Angeſicht der Welt die Actenſtuͤcke wieder zerreißen, wodurch er ihm ſeine Rechte uͤbertragen hatte. Der neue Regenten⸗ ſtamm errang vermoͤge der erlaſſenen wohlthaͤtigen Verordnungen und der angekuͤndigten Staatseinrich⸗ tungen uͤberall raſche Triumphe. Es war jezt um den Volksaufſtand fuͤr immer geſchehen, wofern nicht zwei Begebenheiten unſer Waffengluͤck gehemmt und gefaͤhrdet haͤtten. Die engliſche Armee, die beſtaͤndig erwartet worden, aber niemals zu ſehen geweſen war, erſchien endlich; und obwohl ſie bei der An⸗

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