Teil eines Werkes 
Vierter Band (1825)
Entstehung
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und der franzoͤſiſche Offizier, der die Aufforderung des Kaiſers uͤberbrachte, wuͤrde unter den Dolchen der Menge gefallen ſein, wenn nicht einige Linienſol⸗ daten ſein Leben gerettet und ſich einem Hagel von Drohungen und Schmaͤhungen ausgeſetzt haͤtten. Sir Georges, der noch immer eine unheilbringende Vorliebe fuͤr den Aufenthalt in Spanien und eine unſelige Sorge fuͤr deſſen Schickſal an den Tag legte, erregte die Gaͤhrung unter dem Volke durch Verſpre⸗ chungen und Goldſpenden. Er meldete, daß das engliſche Heer in Eilmaͤrſchen herannahe, und Don Diego hoͤrte mit Thraͤnen der Bewunderung und der Freude ihm zu, wie er erzaͤhlte, daß Heſterreich, das noch immer unentſchloſſen ſchien, blos auf einen guͤnſtigen Augenblick warte, um zu den Waffen zu greifen. Dem engliſchen Kabinett war es freilich gleichguͤltig, wenn auch unſere Hauptſtadt dem Feuer und Schwert preisgegeben wurde, ja es wuͤrde aus dieſem Unfall einen doppelten Vortheil gezogen haben? es erreichte dadurch den Ruin ſeiner Feinde und ſei⸗ ner Verbuͤndeten zugleich.

Bei dieſer ſchrecklichen Verwirrung wuͤnſchten die hoͤheren Staͤnde und die Buͤrgerſchaft einmuͤthig die Franzoſen herbei, als die einzigen Ruheſtifter, die ihr Leben und ihre Habe vor der Volkswuth zu ſchuͤtzen vermoͤchten.

Dieſe einzelnen Umſtaͤnde, welche ich ſofort zur Kenntniß des Kaiſers brachte, betruͤbten dieſen ſehr. Eine friedliche Beſitznahme von Madrid hielt er fuͤr den vortheilhafteſten aller Siege, den er nur je in