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allmaͤhlig wieder aus ihrer Niebergeſchlagenheit und ſprachen zu einander:„Es ſchadet weiter nichts; Spanien wird befreit und geraͤcht werden; ſie wer⸗ den niemals durch die Thermopylen der Somo Sierra hindurchkommen.“
Ich erkundigte mich nach dem Schickſal meines Bruders und der Markiſin; aber die meiſten der Ge⸗ fangenen wuͤrdigten mich keiner Antwort. Endlich ward ein alter Offizier von den Namen, die ich aus⸗ ſprach, geruͤhrt, und ſagte zu mir:„Der General erlag zulezt vor Ermattung; ſeine Wunden waren wieder aufgebrochen, und einige Grenabiere des Garderegiments trugen ihn auf einer Dragbahre vor unſeren Bataillonen her. Was die Unbekannte be⸗ trifft, die ihm zur Seite ritt, ſo glauben die Solda⸗ ten, es ſei ein Erzengel geweſen, der mit uns fuͤr Religion, Koͤnig und Vaterland geſtritten. Man ſah ſie ſtuͤrzen und verſchwinden, und von dieſem Augenblick an wichen wir vor dem Andrange dieſer Maſſe von Feinden zuruͤck. Ihr aber, der ihr mich fragt, ihr habt die Ausſprache eines geborenen Spa⸗ niers; doch wenn ihr unter eurem Mantel ein mein⸗ eidig gewordenes Herz traget, ſo eilet fort, damit eure Gegenwart nicht laͤnger unſeres ungluͤcks ſpotte.⸗
Ich ſenkte mein Haupt, ohne zu antworten. Dieſe Stimme, dieſe weißen Haare, dieſes Verdam⸗ mungsurtheil, dieſe ungluͤcklichen Nachrichten, alles dieſes hatte mich zu Boden gedruͤckt; es war, als ob eine Goͤtterhand, eine eiſerne Fauſt auf meinem


