Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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wir vielleicht ebenfalls wieder einen Geſchornen zum General bekommen, und der wuͤrde dann vielleicht keinen Bruder Joſeph haben, fuͤr den er Koͤnigreiche erobern muͤßte. Ich ward durch dieſe Aeußerung befremdet und beunruhigt, und glaubte bereits, daß das Feuer des Aufruhrs in den Gemuͤthern glimme⸗ Auf einmal erhob derſelbe Mund, der ſich ſo eben geoͤffnet hatte, um eine Verwuͤnſchung auszuſtoßen, den Ruf: es lebe der Kaiſer! der von der ganzen Armee voll Enthuſiasmus wiederholt, und mit dem Gewirbel der Trommeln und dem Klange der Zinken, dem Schmettern der Drompeten verbunden, den Donner der Schlacht weit uͤbertoͤnte. Die Freude der Soldaten aͤußerte ſich aufs lebhafteſte in dem Stampfen mit den Fuͤßen, in dem Klirren der Ge⸗ wehre, im Schwenken der Helme und der Fahnen. Unter dieſen hunderttauſend Menſchen war auch nicht ein einziger, der am Siege gezweifelt oder vor dem Tode gezittert haͤtte.

Ich ſah mich um, was denn dieſe ploͤtzliche Be⸗ geiſterung veranlaßte. Auf der Straße erhob ſich von fern eine Staubwolke, aus welcher achtzig Lan⸗ zen mit ihren blinkenden Spitzen und ihren rothen und weißen flatternden Wimpeln hervorragten. An der Spitze dieſes Zuges ſprengte ein einzelner Mann. Ein einfacher Offizierhut von ſchmaler und niedriger Form, der weder durch eine weiße Feder noch durch goldene Treſſen gehoben wurde, und ein grauer Rei⸗ ſerock, der im Staube des Feldlagers bereits ſehr abgetragen zu ſein ſchien, war das einzige, was ihn