Fronte entlang verbreitet, unb bereits fingen Wol⸗ ken von Pulverdampf an, dem Auge die Heerhaufen zu entziehen, deren raſch auf einander folgendes Ge⸗ wehrfeuer man hoͤren konnte. Dies unheilverkuͤn⸗ dende Getoͤſe ward indeß vom Donner der Kanonen weit uͤbertoͤnt. Die Bataillone, die hinter der erſten Schlachtlinie ſtufenweiſe anfgeſtellt waren, hoͤrten die feindlichen Kugeln uͤber ihren Koͤpfen hinſauſen und verfolgten ſie mit den Augen bis in die Reihen der Reiterei, die ſich immer weiter entfernte, um nicht unnuͤtzer Gefahr ausgeſetzt zu ſein. Reiter und Fußgaͤnger, alle murrten uͤber dies lange Vor⸗ ſpiel, und waren unwillig daruͤber, daß man nicht den Feind ihrem aufwallenden Muthe preisgab. Selbſt der Kaiſer ward von ihrem Unwillen nicht ver⸗ ſchont, und die Offiziere ſchienen auf die Verwuͤn⸗ ſchungen nicht zu hoͤren, die ihre Soldaten gegen das Oberhaupt des Reichs ausſtießen.»Junge Leute,“ ſagte Bertrand zu ihnen,*wovor fuͤrchtet
ihr euch? Unſer Herr wird eure Flinten nicht ein⸗
roſten laſſen. Er laͤßt uns da einen haͤßlichen Feld⸗ zug thun. Die Spanier haben Recht, und zwar tauſendmal fuͤr einmal; ihr Geſchrei: es lebe die Nation! thut mir weh. Ihr andern, ihr wißt frei⸗ lich nicht, was das ſagen will, denn ihr habt noch nie Freiheitskriege mitgemacht.“ Ein Grenadier
antwortete dem Serſchanten:“Wenn dieſe Kugel,
die ſo eben an meine Baͤrenmuͤtze ſtreifte, ſich zwi⸗ ſchen Napoleons des Großen Schultern an die Stelle ſeines thenern Hauptes hinpflanzen konnte, ſo wuͤrden
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