Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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nand! es lebe die Unabhaͤngigkeit der Nation! Um ſie her flatterten die Fahnen mit den Farben Arago⸗ niens und Kaſtiliens hoch in den Luͤften. Dieſer General und dieſe Heldin waren niemand anders als mein Bruder und Maria, dieſe Soldaten waren meine Mitbuͤrger, dieſe Fahnen waren die Paniere meines Vaterlands; und jenes Geſchrei, was laͤngs den gegenuͤber liegenden Huͤgeln hin erſcholl, rief meiner Seele Empfindungen zu, von denen ſie ohne⸗ hin nur zu ſehr erfuͤllt war, und hallten mir Wuͤnſche heruͤber, die mein Herz bis zum letzten Athemzuge immerdar fort hegen wird. Dagegen war alles um mich her mir fremd; ſelbſt die Waffen, die an mei⸗ ner Seite blitzten, ſollten ſich gegen alles des wenden, was die hoͤchſten Anſpruͤche auf meine eigene Theil⸗ nahme und Liebe hatte. Thraͤnen traten mir in die Augen, und ich fragte mich, ob denn wirklich die Sache meines Vaterlandes nicht auf jener Seite zu finden ſei, wo ich die Soͤhne und Ratibnulfurben Spaniens erblickte.

Ein Kanonenſchuß, der in meiner Naͤhe gelsſt wurde, ſchien mir auf meine Frage zu antworten. Der Felſen, auf welchem ſp eben das Gefolge mei⸗ nes Bruders hielt, ward davon erſchuͤttert. In meiner Verwirrung eilte ich vorwaͤrts, um uͤber den Kampfplatz hinuͤber zu eilen und mich an die Soͤh⸗ ne des alten Landes meiner Vorfahren anzuſchließenz allein Matea, die ich an dieſem Orte zu treffen gar nicht erwartet hatte, naͤherte ſich mir, und ſagte zu mir ſehr bewegt: Sie haben da druͤben die ſchoͤne⸗