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Meinung war, daß Angel, der in der Bluͤthe des Juͤnglingsalters und im Begriff ſtand, ſeine kuͤnf⸗ tige Gattin ins hochzeitliche Gemach einzufuͤhren, einigen Werth auf ſein Leben ſetzen muͤſſe, ſo bezeich⸗ nete ich ihn und den jungen Beato zu Fuͤhrern eurer Legionen. Der Augenblick, um ſeinen Gehorſam auf die Probe zu ſtellen, ſchien um ſo gluͤcklicher ge⸗ waͤhlt zu ſein, da jezt eben eine Schaar von Frauen, die von eurem Vortrabe aus ihren entfernten Schlupfwinkeln aufgeſcheucht worden waren, vor ih⸗ nen her auf uns los geflogen kam, und ſich in eine Kirche hinein ſtuͤrzte, wo ſie blos um zwei Dinge flehten, um Abſolution und Beſchuͤtzung ihrer Ehre, gerade als ob ſie in die Haͤnde von Kalmucken oder Arabern gefallen waͤren. Unter ihnen befand ſich auch Maria del Carmen und ihre Tochter, die durch das Gefuͤhl der Ermuͤdung und der Furcht nur noch ſchoͤner erſchien. Angel hatte ſeine Braut geſehen und ihr die zitternde Hand gedruͤckt; eben ſo hatte auch der Beato ſeine Mutter und Schweſter geſehen und geſprochen. Sie giengen hierauf beide ab, be⸗ gleitet von den guten Rathſchlaͤgen Maria's del Car⸗ men und den Wuͤnſchen Catalina's, und unigeben von franzoͤſiſchen Bajonetten. Allein die Diviſion, welche ſie fuͤhren ſollten, kam weit von dem vorge⸗ ſetzten Ziele ab, auf welches ſie los zu gehen ver⸗ meinten; der franzoͤſiſche General ſah, daß er ver⸗ rathen ſei, und die beiden Kaſtilianer, die kein Wort zu ihrer Rechtfertigung vorzubringen wußten, knie⸗ ten ſofort nieder, und wurden erſchoſſen.


