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ſelbſt in ihrem Aeußeren etwas von der Groͤße der heroiſchen Vorzeit anzunehmen. Sie glaubten, daß ſie dazu beſtimmt ſeien, dereinſt eine Art von irdi⸗ ſchem Paradieſe zu beſitzen, und in Erwartung dieſer glucklichen Zukunft gefielen ſie ſich darin, unaufhoͤr⸗ lich das Wort„Vaterland“ zu wiederholen, und ihre Geſichtszuͤge veredelten ſich, je oͤfter ſie dieſen heiligen und theuern Namen ausſprachen. Der Spanier bei ſeinem wohllautenden und lang nachzie⸗ henden Accent ſcheint es tiefer aufzufaſſen, als alle uͤbrigen Voͤlker der Erde; ſeit Vertreibung der Mau⸗ ren hatte er es nicht ausgeſprochen.
Unterdeſſen kam der Kanonendonner immer na⸗ her und die Erde zitterte davon, als auf einmal ein Beato, der kaum funfzehn Jahr alt ſein mochte, ganz außer ſich herbeigeeilt kam, und uns zurief, daß die Franzoſen jezt ſehr bald ins Dorf eindringen wuͤrden. Maria del Carmen umarmte zaͤrtlich ihren Sohn, und der Alcalbe fragte ihn nach den einzel⸗ nen Umſtaͤnden deſſen, was ſo eben vorgefallen war. Calirto erzaͤhlte uns, daß Napoleons Soldaten von allen Seiten her im Anzuge waͤren, und daß kein
Wiberſtand ſie aufzuhalten vermöge.»Das kommt
blos daher,“ ſagte Leonardo,»weil ſie auf ſpani⸗ ſchen Pferden geritten kommen, die uns dieſe Räu⸗ ber auf dem Durchzuge weggenommen haben.“— Der Beato fuͤgte außerdem noch hinzu, daß ſie alles vernichtet und in Stucke zerſchlagen haͤtten.„Das thut weiter nichts,“ erwiederten faſt gleichzeitig alle
die umſtehenden Kaſtilianer.—»Wenn Gott es


