Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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Blut vergoſſen worden, und es wird gewiß nicht bei dem bleiben, was beim erſten Angriff gefloſ⸗ ſen iſt. Die Regierungs⸗Junta und der Infant Don Antonio haben es endlich bei Joachim be⸗ wirkt, daß er dieſem eben ſo unnuͤtzen als un⸗ ruͤhmlichen Gemetzel ein Ziel ſetzte. Unſere Moͤnche, unſere Weiber, unſere Bauern ſind eben nicht ſolche Feinde, mit denen die franzoͤſiſche Tapfer⸗ keit ſich zu ſchlagen Luſt haben kann. Das Feu⸗ ern hoͤrte nun ſofort auf allen Punkten auf; Mit⸗ glieder der Junta, des hohen Raths von Kaſti⸗ lien und des franzoͤſiſchen Generalſtabs durchſtreif⸗ ten die Straßen und verlangten im Namen des Koͤnigs voͤllige Unterwerfung. Vor dieſem verehr⸗ ten Namen zerſtreute ſich die Menge und die Ord⸗ nung kehrte wieder. Auf unſern Straßen entſtand ſogleich eine ode Leere, und der Großherzog befahl, daß jeder, der irgend mit einer Waffe in der Hand betroffen wuͤrde, ſogleich zum Tode gefuͤhrt werden ſolle. Werdet ihr es wohl glauben, ja wird es die Nachwelt wohl glauben, daß Ochſenhirten aus der Sagra von Toledo, die ihre Viehheerden mit dem ſpitzigen Stachelſtabe, der blos zum Anſpor⸗ nen der Rinder dient, hereingetrieben brachten, auf der Stelle erſchoſſen wurden, ohne daß man in einem Lande, wo doch den groͤßten Verbrechern wenigſtens drei Tage geſtattet werden, um ihre Rechnung mit Gott abzuſchließen, dieſen Ungluͤck⸗ lichen auch nur eine Sekunde Friſt gab, obwohl ſie auf den Knieen, nicht um das Leben, ſondern