Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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Unterwuͤrfigkeit. Je mehr die franzoöſiſche Politik ſich gegen die Revolution vom 19. Maͤrz feindſelig bewies, deſto mehr ſtrebte die Camarilla durch die aͤußerſte Nach⸗ giebigkeit den Weltgebieter zu entwaffnen. Eben ſo auch andrerſeits, je weiter der junge Koͤnig ſich von ſeiner Hauptſtadt entfernte, deſto mehr fand auch die Regierungs⸗Junta, welcher er fur die Zeit ſeiner Ab⸗ weſenheit das Staatsruder uberlaſſen hatte, trotzigen Uebermuth in den Forderungen des Großherzogs. Dieſer Weſir ſcheute ſich nicht, ſich das groͤbſte und ungeſchliffenſte Betragen gegen den ehrwuͤrdigen In⸗ fanten Don Antonio, den Oheim Don Ferdinands, zu erlauben, der mit der Wuͤrde ſeines Ranges und ſeines Alters die traurige Pflicht erfuͤllte, Praͤſident der Junta zu ſein. Durch taͤglich erlaſſene Befehle ward das ſpaniſche Volk regiert, das doch weder er⸗ obert noch beſiegt war. Joachim entfaltete die ganze Strenge der Militairgeſetze, riß alle Gewalt an ſich, und behandelte eine große Nation gleich einer Stadt, die im Sturm genommen worden iſt. Sobald er wußte, daß der Koͤnig auf ſeiner Reiſe uber Burgos hinaus ſei, verlangte er, daß der Friedensuͤrſt ſeinen Grenadieren uͤberantwortet wuͤrde, und entzog auf dieſe Weiſe den allgemeinen Feind dem Nationalhaſſe und der Juſtiz, ohne zu furchten, daß er dadurch allen Fluch und alle Schmach, womit dieſer Elende bedeckt war, der franzöſiſchen Regierung zuwendete. Ja, gleichſam als haͤtte man demaltkaſtiliſchen Stolze noch nicht genug Trotz geboten, Joachim's Oberherr ſchrieb ſogar an den Prinzen, welchem Don Manuel