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meine Beſorgniſſe mit; er ſelber indeß bemühte ſich ſie zu zerſtreuen, und da ich alle Gemuͤther beruhigt ſah, ſo ſchrieb ich ſelber zulezt meine Bekuͤmmerniſſe auf Rechnung des Mistrauens, das von Natur in mir lag.
Den folgenden Tag, am 23. Maͤrz, hielt Don Ferdinand ganz ohne allen Prunk ſeinen Einzug. Sein Staatsgefolge bildeten zweimal hunderttauſend ſeiner Unterthanen; ihre lauten Segenswuͤnſche waren das einzige, was dieſem Triumphzuge einigen Pomp verlieh. Mitten unter allen dieſen Stimmen, die ſeiner gegenwaͤrtigen Macht die Sanction des Volkes ertheilten, wagte ein fremder Offizier ihm dieſes Erb⸗ theil ſtreitig zu machen; Joachim naͤmlich ertheilte demjenigen, dem wir bereits den Unterthaneneid ge⸗ ſchworen hatten, blos den Titel„Koͤnigliche Hoheit“. Die drei naͤchſt verfloſſenen Jahrhunderte hatten ge⸗ zeigt, wie tief unſer Spanien in ſeiner Macht und Wuͤrde geſunken ſei, ſo daß der Stellvertreter eines benachbarten Monarchen im Mittelpunkt unſerer Staͤdte es wagen konnte, die Sanction deſſen, was Spanien gethan, erſt noch von Frankreich zu erwär⸗ ten. Dieſe Anmaßung emporte mich. Der Hof fuͤhlte dieſe Beleidigung ſo gut wie ich, empfand indeß mehr Unruhe als Unwillen daruͤber.
Die Stellung des Furſten und Generaliſſimus ward taͤglich drohender. Die Proteſtationen Karls des Vierten, die ohnfehlbar blos ſein Werk waren, ſeine Beſuche bei dem alten Koͤnigspaare, ſeine zwei⸗ deutige und ſtolze Sprache, die wiederauflebenden


