Zwoölftes Buch.
Ende des Manuſcripts von Ainhoa.
Erſtes Kapitel.
Sobald der neue Knig ſich mit der höchſten Gewalt bekleidet ſah, richtete er ſeine Blicke auf die Lage des Koͤnigreichs, und jene Menge unbeſonnener Vertrau⸗ ten und zudringlicher Rathgeber, die den Tag zuvor uͤberall nur leichte Mittel und Wege vor ſich geſehen hatten, entdeckten jezt auf allen Seiten Schwierigkei⸗ ten. Die Verwickelung der Staatsangelegenheiten enthuͤllte ſich nun auch den Augen derer, die alle Vor⸗ ahnungen und Vorbedeutungen veraͤchtlich von ſich gewieſen hatten. Man ſah, wie ein fremdes Heer immer weiter in das Herz unſerer Provinzen vordrang, ohne daß man wußte, welche Abſichten den geheim⸗ nißvollen Marſch deſſelben leiteten. Don Carlos und alle jungen Maͤnner verſicherten, daß der Großherzog von Berg gegen niemanden feindſelige Geſinnungen hege, als gegen den Friedensfurſten, ja ſie bezeichne⸗ ten ſeine Anweſenheit als eine Schutzwehr gegen das


