Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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249 meiſte Anſehn haben?“—„Dieſe Provinz, fuhr der Fremde weiter fort,„beweiſt recht augenſcheinlich, bis zu welchem Grade die Grundſätze der Stabilität den Menſchen die Wohlthaten des Himmels und der Erde zu entziehen vermoͤgen. Der ſchoͤnſte Himmel und der fruchtbarſte Boden ſpenden vergehens ihre Gaben an eine geiſtesſtumpfe Bevölkerung, die kein anderes Vergnuͤgen kennt, als den Schlaf der Seele und des Korpers. Die Adeligen, ſtolz auf eine Reihe von Ahnen, die eben ſo wenig als ſie zu denken und zu handeln verſtanden, ſind faſt nur Maſchinen, die mit Treſſen beſetzt ſind wie ihre Armſtuͤhle, und ganz eben ſo unbeweglich, wenn nicht eben ein heftiger Stoß ſie vorwaͤrts ruͤckt. Beim Anblick dieſes Schlummer⸗ lebens, das man Daſein nennt, ſieht die Jugend voll Unwillen auf die Rolle hin, die ihr dereinſt vorbehal⸗ ten iſt, und die Lehranſtalten muͤſſen ſehen, wie ihre Zoͤglinge voll Sehnſucht ihr Auge nach dem großen Orient der Freiheit hinwenden.“—„Um Gottes

willen!“ rief Don Diego, und ſchlug ein Kreuz uͤber

ſeine Stirn,„allein ich ſehe ſchon, das iſt die

Schlange im erſten Buch Moſis, das iſt ein Frei⸗

maurer, der ſich zu uns geſellt hat, um uns in den

Abgrund der Hoͤlle zu locken.„. Und ihr wollt .

behaupten, daß die Jugend zu Murcia.— „Ich ſage, daß wir unſerer mehrere Katechumenen

der Vernunft und der Wahrheit in Murcia waren, die insgeheim von den alten Prieſtern, die wir zu

Lehrern hatten, mit Leſevorrath von jenen unſterb⸗ lichen Schriften verſorgt wurden, die aus dem lezten