Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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Zelle einnahm. Sein ſtarrer Blick, ſein herabge⸗ neigtes Haupt, ſchienen anzudeuten, daß er meine Gegenwart vergeſſen habe, blos eine Art von Verwun⸗ derung leuchtete aus ſeinem Geſicht hervor. Ich wollte mich ſo eben entfernen, als er ſeine Augen zu mir em⸗ porſchlug, und mich fragte, in welchem Jahre wir jezt waͤren. Ich ſagte ihm, wir waͤren bereits in der Mitte des Jahres 1820.„Ach,“ erwiederte er, mit einer Miene voll Niedergeſchlagenheit,„ich glaubte dem Hafen ſchon naͤher zu ſein.“ Dieſe Worte ſprach er in ſpaniſcher Sprache.„Ich glaubte, ihr waͤret von Geburt ein Baske, ehrwuͤrdiger Vater,“ ſagte ich zu ihm;„ſolltet ihr ein Spanier ſein?“— „Ich war es, bin es aber nicht mehr....“ Hier hielt er inne, und nach dieſen lezten Worten, die ihm auf den Lippen erſtarben, verſank er wieder in duͤſtre Verzweiflung. Er ſchien gefuͤhllos wie der Stein, auf den ſein Blick geheftet war.

Ich wollte ihn von den letzten Ereigniſſen der Halb⸗ inſel unterhalten, doch ſeine ermuͤdete Aufmerkſamkeit vermochte nicht meinen Worten zu folgen.„Verzei⸗ het,“ antwortete er mir,„mein Kopf, der durch's Ungluͤck abgeſtumpft iſt, iſt zu ſchwach fuͤr das, was ihr mir da erzaͤhlet. Es iſt ſchon zu lange her, daß zwiſchen mir und den Menſchen kein anderer Verkehr ſtattfindet, als ein ſtummer Austauſch von Gebeten und Almoſen.“

Einige Seufzer entſchluͤpften ſeiner Bruſt. Er klagte bitter uͤber ſein Schickſal, und ſeine abgebro⸗ chenen Redensarten, einige traurige Ausrufungen

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