Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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Alle Seligkeiten des Himmels wohnen in ihrem gottlichen Laͤcheln. Die Hirten der Umgegend ſagen, wenn ſie voruͤbergeht:Wenn ihr Mund ſich oͤffnete und ſpraͤche: ich liebe dich, ſo wuͤrde unter den Fuͤßen deſſen, den ihre Liebe erwaͤhlte, die Erde ſich mit Ru⸗ binen oder mit Blumen ſchmuͤcken; ja die Seraphim ſelber wuͤrden ihn beneiden!.. Und zu mir ſprach ſie dies Zauberwort. Paquita liebtmich, und doch iſt mein Herz traurig wie ein Regentag, und ich habe blos tiefen Schmerz zu ſingen.

Ich habe das gelobte Land geſehen, und ich darf nicht die verhangnißvolle Grenze uͤberſchreiten; ich habe die neue Welt erblickt, und meine Barke iſt fern von ihren Kuͤſten ab verſchlagen worden. Der Drangenbaum legt ſeine koͤſtlichen Aepfel zur Schau am Rande der Wildniß, wo ich lebe, und meine Hand darf ſie nicht pfluͤcken, um den Durſt zu loͤſchen, der mein Herz verzehrt. Zwiſchen dem Gluͤck und mir erhebt ſich der Stolz wie ein Eisberg. Ich durfte ſie vertheidigen, aber darf ſie nicht lieben; fuͤr einen an⸗ dern als ich bin, wächſt die empor, die ichgerettet habe.

Beklaget mein Loos, ihr, die ihr die Qualen der Liebe kennt, ihr, die ihr der Liebe unausſprech⸗ liche Freuden kennt, beklaget mein Lvos. Haͤtte ich euch meine langen Leiden erzaͤhlt, haͤtte ich euch meine Liebe und meine Verzweiflung geſchildert, ihr wuͤrdet fern von mir hinweg geflohen ſein; doch ihr habt mir ein aufmerkſames Ohr geliehen. Ich ſang niederge⸗ beugt, wie der Schilfſtengel unter den Schlaͤgen des Ungewitters.