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die unermeßlichen Raume des Himmels empor, anber⸗ ſeits bis in die Tiefen der Erde hinab dringt. Wer weiß, welche Höhe ſie noch erreichen kann, wenn ſie dereinſt auf dieſen Wunderboden Amerika's verpflanzt werden ſollte, wo die Natur in allen Dingen nach ko⸗ loſſalen Geſtaltungen ſtrebt, wo die Groͤße der Schö⸗ pfungswunder die Geiſter wie die Gemuͤther erheben wird, wo die bloße Morgenroͤthe der Freiheit bereits in minder geſegneten Gegenden Maͤnner wie Franklin und Waſhington auftreten ſah? Die Voͤlker, welche ihre Hand nach den Geſchenken dieſer neuen Civiliſa⸗ tion ausſtrecken werden, werden vor ihren Vorfahren den Vortheil voraus haben, daß ſie zu dem ferneren Verfolg ihrer Beſtrebungen eine völlige Gleichheit der Ueberlieferungen, der Religion, der Sitten und der Sprache mitbringen, welche den kommenden Zeitaltern gewiß nicht als die geringſte wohlthaͤtige Folge der ſpaniſchen Eroberung erſcheinen wird.
Die Zeiten werden kommen, wo der alte Kontinent den Scepter der Weltherrſchaft juͤngeren und ruͤſtigeren Haͤnden wird uͤberlaſſen muͤſſen. Dieſe Revolution, vor welcher die Gemuͤther zuruckbeben, hat die Menſch⸗ heit ſchon einmal erlebt. Vor dreitauſend Jahren war Aſien das, was Europa jezt iſt; es hatte ungeheure Reiche, wohlhabende Staͤdte, und handeltreibende Vol⸗ ker. Die Chriſtoph Colombo's jener Zeiten, vielleicht auch jener Herkules der Vorzeit, machten im Abend⸗ lande kuͤhne Entdeckungen. Griechenland und die bei⸗


