Teil eines Werkes 
Erster Band (1825)
Entstehung
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faſſungen annehmen, allein die handeltreibende Beoöl⸗ kerung der Kuͤſten wird durchaus freie Staatseinrich⸗ tungen erhalten müſſen. Das Meer ſchon erzeugt re⸗ publikaniſche Rednerbuͤhnen.

Die Regierungen, welche an den Kuͤſten des at⸗ lantiſchen Meeres dereinſt ihren Sitz einnehmen wer⸗ den, werden fuͤr die Konige unſerer europaͤiſchen Reiche mit Recht dann ein Stoff zu reiflichem Nachdenken ſein. Es werden von dorther Stimmen, vielleicht ſogar bewaff⸗ nete Arme ſich erheben, die, wenn ſie auch nicht im Stande ſein ſollten, das unter der Laſt ſeiner Jahre⸗ und mehr noch unter der Laſt ſeiner Guͤter und Ge⸗ nuͤſſe gebuͤckt einherſchleichende Europa wieder empor⸗ zurichten, wenigſtens Aſien unterſtuͤtzen werden, um den blutigen Staub einer drei⸗ bis viertauſendjaͤhri⸗ gen Knechtſchaft abzuſchuͤtteln. Es läßt ſich die Zeit vorausſehen, wo Indien durch große Beiſpiele belehrt und unterſtuͤtzt, die Herrſchaft der Aufklaͤrung und der Geſetze wieder bis in das Herz des Orients und bis auf jene Hochebenen ausdehnen wird, von denen das Menſchengeſchlecht in der Urzeit ausgegangen iſt.

Die antike Bildung des Orients trieb in Grie⸗ chenland und Latium neue Schößlinge, welche bald an Kraft und Majeſtät den muͤtterlichen Stamm weit uͤbertrafen. Aus den Ueberreſten derſelben ſproßte die moderne Bildung und Wiſſenſchaft hervor, die noch mächtiger iſt, ihre Entdeckungen und wohlthätigen Er⸗ findungen noch weiter ausdehnt, und einerſeits bis in