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Bei meiner Ankunft ward ich zu dem Poſten eines Platzmajors von Merico erhoben. Indem ich nun ſo den Lohn meiner geleiſteten Dienſte in den⸗ ſelben Gegenden empfing, wo die Ungerechtigkeit der Menſchen meine Mutter hatte mit Schimpf brandmarken wollen, genoß ich fuͤr ſie und Don Luis die unerwartete Genugthuung, die mir das Schickſal gewährte; ihr erlittenes Ungluͤck ſchien durch mein Gluͤck ausgetilgt zu ſein, In meiner Befoͤrberung ſah ich zugleich auch eine Befriedi⸗ gung fuͤr den Stolz Natea's; je hoöͤher ich ſtieg, je mehr naͤherte ich mich ihr, und ſchon wagte ich unter die Wuͤnſche einer baldigen Ruͤckkehr nach Eu⸗ ropa die Hoffnung des ſuͤßeſten Lohnes zu miſchen, der nur je auf Erden meinem Streben zu Dheil werden konnte.
Um dieſelbe Zeit entſchluͤpfte auch Maria wie⸗ derum jener Achtserklaͤrung, die auf kurze Zeit ſie betroffen hatte, und ſchon fing die Welt wieder an, ſich zu ihr hinzudraͤngen, denn ſie ſucht haͤufig den⸗ jenigen auf, der ſie verſchmaͤht. Die Gemuͤths⸗ ſtimmung der Markiſin machte fuͤr ſie die Zuruck⸗ gezogenheit zu einem Beduͤrfniß, die Klugheit machte ihr dieſelbe zum Geſetz. Hätte ſie aufgehoͤrt, im Innern der Haupſtadt als jene geächtete zu leben, ſo haͤtte leicht ihr und dem Markis eine peinlichere Verbannung zubeſchieden werden koͤnnen.
Sie ſchrieb mir:
»Die Welt iſt wie jene willfaͤhrigen Wogen, die ungeſtuͤm dahin treiben, wohin der Wind ſie fuͤhrt,


