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tiges! Ich hatte ſo eben meinem Vaterlande einen Dienſt geleiſtet, ich hatte das Leben einer jungen und“
ſchoͤnen Frau geſchont, ich empfieng den Segen ei⸗ nes edeln Mannes, der mir fuͤr ſeine Lebensrettung
dankte. Wehe dem Unglucklichen, der nach ſolchen Momenten nicht ohne Murren alle harten Pruͤfungen,
die ihm in der Folge die Vorſehung etwa zuſenden moͤchte, freudig uͤbernehmen wollte!
Der ehrwuͤrdige Biſchof ſchloß mich in ſeine Arme.
Auf ſeinem ehrfurchtgebietenden Antlitz ſprach ſich das reinſte und hoͤchſte Wohlwollen aus. Auch er hatte geglaubt, auf der Rhede von Vera Cruz auf ewig von mir getrennt worden zu ſein, als ich aller Kraft und Beſinnung beraubt, meine theure Buͤrde mir entſchluͤpfen ließ. Die ſtuͤrmende Woge trug
ihn damals ans Ufer, und da er nur Leichname auf
den Wellen umhertreiben ſah, ſo hielt er mich fuͤr unwiederbringlich verloren, und ſetzte fuͤr mich be⸗ tend ſeinen Weg fort. Jezt, wo er das Oberhaupt
einer zahlreichen Heerde geworden war, eilte er ſo
eben herbei, um ſie vor Verirrungen zu bewahren, oder ſie vor dem Arme unſerer Gerechtigkeit zu ſchuͤtzen.
In der That, kaum war die Gefahr voruͤber, ſo folgte auch ſchon die Strafe auf dem Fuße. Die Menſchenliebe des Mannes Gottes kaͤmpfte nur zu oft vergebens gegen die Wuth des Staatsbeamten, der, nachdem er durch ſeine Tyrannei den Aufſtand er⸗ regt oder ihn doch dadurch, daß er die Anmaßungen ſeiner Diener bevollmaͤchtigte, mit veranlaßt hatte,
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