Teil eines Werkes 
Erster Band (1825)
Entstehung
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dankbaren Vaterlande eingegraben, hell ſchimmerte, als ſie auf einmal bemerkte, daß ihre Krieger um ſie her die Flucht ergriffen und ihre glaͤnzenden Luftſchloͤſ⸗ ſer mit ſich fortriſſen.; Ach,“ rief ſie voll Verzweif⸗ lung,*heilige Jungfrau von Depeyacac, erinnere dich, wie unſere Vorfahren auf eben dieſem Felſen, wo du jezt deinen Sitz haſt, die große Tonanzin, die Mutter Gottes der Vorzeit, zuchtigten; wenn du,

wie jene, uns ebenfalls im Kampf unterliegen laſſen konnteſt, wir wuͤrden dich eben ſo zertruͤmmern wie ſie.“

Ungeachtet dieſer Verwuͤnſchungen des begeiſter⸗ ten Heldenmaͤdchens und des Glaubens der Empoͤrer, wurden ſie dennoch auf allen Punkten durchbrochen. Ich traf auf Don Marcos, unſere Waffen begegneten ſich, der Degen, den mir Maria gegeben, tauchte ſich in Blut, und der Kreole unterlag.! Die ſchoͤne Indianerin flog zu ſeinem Schutze herbei. Ich ver⸗ mochte nicht, meinen Arm gegen ſie zu erheben, fon⸗ dern voll innerer Ruͤhrung, gleichſam als ob dieſe Frau meine Schweſter oder Matea waͤre, neigte ich meinen Degen vor ihr, indem ich faſt eben ſo ſehr furchtete, ſie zu verwunden, als ſie gefangen nehmen zu ſehen, waͤhrend ſie dagegen unerſchrocken und mit dem Dolche nach mir zielend laut ſchreiend Kampf und Tod von mir begehrte. Auf einmal ſprengt ein Reiter, in ſeinen Mantel gehuͤllt, aus dem Walde hervor, ſchießt wie der Blitz auf uns los, ergreift die Wahnſinnige und verſchwindet mit ihr hinter dem Felſen von Mamanchota.

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