Teil eines Werkes 
Erster Band (1825)
Entstehung
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erinnerte ſie an den ſchmachvollen Tribut, den ſie wie Sklawen entrichten muͤßten, und an die Schande,

womit ſie gebrandmarkt waͤren, wie viel Vermoͤgen

ſie ſich auf dem anſtaͤndigſten Wege auch immer er⸗ worben haben moͤchten. Die ſchoͤne Indianerin vergroͤßerte auf dieſe Weiſe ihren Anhang. Sie ſchrieb an Don Criſtoval, was ſie gethan und was ſie beſchloſſen habe, und ver⸗ einigte ſich dann mit dem Aufruͤhrerheere. Dieſe wuͤrden bald hoͤchſt furchtbar geworden ſein, wenn ſie nicht an ihrer Spitze einen jener aufbrauſenden und dabei duͤnkelhaften Menſchen gehabt haͤtten, welche die beſte Sache zu verſchlechtern, die ſicherſten Maßregeln einer Parthei zu vereiteln im Stande ſind. Don Marcos verband das hitzige Blut eines Negers, das zum TDheil in ſeinen Adern floß, mit dem ganzen Stolz eines Menſchen, der ſo eben ſich zum Range eines Weißen emporgeſchwungen hat. Er fuͤrchtete als Neuadeliger, ſeinen Rang durch eine ſo unadelige Verbindung bloszuſtellen. Daher ge⸗ ſchah es denn, daß die eingeborenen Prieſter wegen ſeines veraͤchtlich herabblickenden Hochmuths die Fahnen verließen; die beleidigten Kaziken fuͤhrten ihre Staͤmme zu den koͤniglichen Truppen uͤber, und die Kaſten von gemiſchter Abkunft traten unter die braunen Kompagnieen der Provinzialmilizen. Gua⸗

timotzila, die voll Verzweiflung, aber feſt entſchloſ⸗

ſen war, den Sieg oder den Tod zu ſuchen, hatte bald nur noch ein kleines Heer von Tlascalteken uͤbrig, die dem Blute, das in ihren Abern floß, ih⸗