Teil eines Werkes 
Erster Band (1825)
Entstehung
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Hand. Sein Herz vermochte in dieſer fernen Aus⸗

ſicht nach dem Gegenſtande ſeiner Liebe hin Nahrung fuͤr ſeine Traͤumereien zu finden, aber keinen Stoff zu Liedern.

Bei der köſtlichſten Witterung, zwiſchen lachen⸗ den Waſſerfaͤllen, unzaͤhligen Eiſenhaͤmmern und Nühlen gelangte ich enblich auf den Boden Frank⸗ reichs zuruͤck. Ich kam ſehr bald in einen un⸗ geheuern Thalkeſſel, den die hoͤchſten Berggipfel dieſes Theils der Pyrenaͤen umſchließen. Hier zeigt ſich das lezte Dorf des baskiſchen Landes. Mitten an einem Kreuzwege, deſſen eine Haͤlfte ein freier Platz einnimmt, erhebt ſich ein Wirthshaus. Ich kehrte da ein, um die Mahlzeit einzunehmen, die ich bei dem Gaſtwirth in Navarra vergebens verlangt hatte.

Ein gut unterhaltenes Haus, ein mit Sorg⸗ falt und ſelbſt mit Geſchmack eingerichtetes Zim⸗ mer, ein gutes Mittageſſen, Reinlichkeit im gan⸗ zen Zimmer⸗ und Tafelgeraͤth, dergleichen Vor⸗ zuge wuͤrden in jedem Lande auf einem Dorfe un⸗ ſchätzbar geweſen ſein ⸗ Dem Reiſenden werden ſie indeß ganz beſonders fuͤhlbar, wenn er ſo eben erſt am Heerde der ſpaniſchen Bauern gegeſ⸗ ſen hat. Die emſige Sorgfalt und Gutmuͤthigkeit meiner alten Wirthin machte mich vollends gluͤcklich und ſtolz auf die Vergleichung, die ich anſtellte. Ich kann denjenigen meiner Leſer, welche etwa die Pyrenaͤen durchreiſen ſollten, die gute Frau Hi⸗ riart zu Ainhoa empfehlen.