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Ich war nun beinahe ſchon zwei Stunden in der Poſada, und man hatte ganz vergeſſen, mir et⸗ was vorzuſetzen. Ich ergab mich ohne Schwierig⸗ keit darein, aufzubrechen und mir auf Frankreichs Voden eine bequemere Mahlzeit zu ſuchen.
Ich mußte jezt noch erſt meine Rechnung be⸗ richtigen. Donna Urraca verlangte fuͤr den Hafer und Haͤckerling ſehr wenig. Ich wunderte mich be⸗ reits uͤber ihre maͤßigen Forderungen, als ſie noch einen Real*) druͤber verlangte, fuͤr den Platz, den mein Pferd im Stalle eingenommen. Indeß mein beſcheidener Gaul war auf freier Straße geblie⸗ ben, und es wuͤrde mir auch ſchwer geworden ſein, ihn anderswo unterzubringen. Dieſe Bemerkung, die ich ſchuͤchtern wagte, zog mir eine Flut wuͤthen⸗ der Verwuͤnſchungen zu. Ich beeilte mich daher, die edle Donna zufrieden zu ſtellen, und fuͤhlte mich gluͤcklich, von ihren Schmaͤhungen und von ihren Erinnerungen an die Schlacht von Roncevaux noch ſo wohlfeilen Kaufs davon zu kommen. Allein das war noch nicht alles. Es wurden noch drei Realen gefordert fuͤr den Laͤrm, para el ruido. Ich dachte anfangs, ich ſollte den Laͤrm bezahlen, den ich mit angehoͤrt hatte; doch die Frau des Alcal⸗ den antwortete mir voll Unwillen, es ſei hier von dem Laͤrm die Rede, den ich ſelber gemacht haͤtte.„Man ſieht wohl,“ fuhr ſie fort,„daß ihr noch niemals in den Staaten Seiner katholiſchen Majeſtaͤt ge⸗
*) Fünf Sous.


