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„Ich wähle jedes,“ ſagte der König, indem er gleich⸗ falls aufſtand. „Sie müſſen Diplomat werden.“
„Ich verſtehe,“ entgegnete er,„für die Welt haben Sie
eine Miſſion in Paris und der König von Frankreich er⸗ ſcheint bei der Geſandten der Czaarin.“
„Damit Ludwig der Woronzow den Hof machen kann.“
„Der Gedanke iſt wirklich neu und unterhält mich. Aber, worüber unterhandeln wir?“
„Soll ich Ihnen die Vortheile eines Schifffahrtstraktats auseinanderſetzen?“ ſcherzte ſie.
„Nein! nein! ich ſchließe allenfalls ein Bündniß mit Rußland.“
„Ein Bündniß!“ rief die Fürſtin,„meine Kaiſerin wünſcht es lebhaft, aber Sire, Rußland verbündet ſich eben mit Oeſterreich.“
„Ich auch mit Oeſterreich,“ ſagte der König,„es iſt ja eben meine Idee!“
„Mein Gott! man überraſcht uns,“ rief die Fürſtin und eilte an das Fenſter, dann an beide Thüren und ſperrte ſie.
„Sie erſchrecken mich,“ ſagte Ludwig.
„Wenn es Kaunitz wäre?“ antwortete ſie.
„Er liebt Sie?“
„Er iſt eiferſüchtig.“
„In der That,“ ſagte der König,„geſtern im Park hätte er mich faſt erſtochen.“
In dieſem Augenblick klopfte es an die Thüre.
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