blieb er zurück und hielt unweit deſſelben, während Riche⸗ lieu, von Chauvelin begleitet, hinzuſprengte.
Jubelnd umringten die Cavaliere den Herzog, hoben ihn vom Pferde, trugen ihn auf ihren Armen im wilden lachenden Tumulte um das Feuer und ſetzten ihn auf dem Weinfaſſe nieder.
„Erſt ein Glas Wein!“ rief Richelieu,„dann beginnt der Krieg, die Subordination.“ Er leerte das Glas, das ihm einer der Cavaliere reichte, ließ es noch einmal füllen und brachte es dem Manne mit der Maske. Der machte jedoch eine ablehnende Bewegung; ſo hielt er auf halbem Wege inne und ſtürzte es ſelbſt hinab. Die Cavaliere betrachteten indeß den geheimnißvollen Reiter mit einiger Neugierde, aber Richelieu ließ ihnen keine Zeit dazu.„Zu Pferde!“ tönte ſein Commando.—
Im Fluge war die Schaar im Sattel und ſtellte ſich in zwei Reihen auf.
„Graf Touvville,“ rief der Herzog,„Sie bilden mit zwei Herren unſere Vorpoſten. Sie reiten um das Schloß, umſtellen es, und ſignaliſiren ſchnell, was nur vorkommt. Prinz Conti, Sie nehmen mit einem andern Herrn Stel⸗ lung am Waldesrande und decken uns den Rücken, und nun, meine Herren, vorwärts!“
Tourville jagte mit ſeinen Begleitern voraus und voll⸗ zog den Befehl des Herzogs. Richelieu, dem ſich der geheim⸗ nißvolle Reiter wieder angeſchloſſen hatte, ſetzte ſich an die Spitze des Haupttrupps und führte denſelben gegen das Schloß, während Conti langſam folgte und an der Waldes⸗ ecke beobachtend hielt.


