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meine Sachen nehmen, liebe Lina, und den Kerl fort⸗ weiſen, ja?“
Ehe das Mädchen noch verſtand, um was es ſich handelte, war mit der energiſchen Hilfe der Italienerin die Metamorphoſe vollbracht.
Es klopfte wieder.
„Geh' Sie nur hinaus und ſei Sie recht grob mit ihm“, bat Diana.
Das Mädchen trat, ohne weiter zu überlegen, in dem prachtvollen Pelz der Primadonna, tief verſchleiert hinaus. Ein Mann, der vor der Thüre ſtand, wich ehrerbietig zurück und zog den Hut.
„Ich wollte nur fragen, ob hier Jungfer Decker⸗ mann wohnt?“ ſagte er höflich.
„Allerdings“, antwortete Lina.
„Kann ich ſie ſprechen?“
„Ich bin die Deckermann“, zugleich ließ das Mäd⸗ chen den Schleier fallen.
Der fremde Mann blickte einen Augenblick mit aufrichtigem Wohlgefallen in das hübſche, friſche Ge⸗ ſicht des jungen Mädchens, das durch den koſtbaren dunklen Pelz ein gar vornehmes Relief bekam und ver⸗ neigte ſich dann artig.
„„Das iſt mir genug“, ſagte er und ging raſch die Treppe hinab. Als er aus dem Hauſe treten wollte,


