Teil eines Werkes 
2. Band (1876) Novellen
Entstehung
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3 „daß der Prinz von Baden ſterblich in Dich verliebt „In mich?“ „Nun, biſt Du etwa nicht zum Verlieben?“

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Die Ankunft des Prinzen Eugen von Savoyen im Hauptquartiere Marlborough's erfüllte alle jene, welche für eine raſche Entſcheidung durch eine Haupt⸗ ſchlacht, für die Offenſive ſtimmten, mit neuen Hoff⸗ nungen. Es war ein Anblick, der ſeines Gleichen ſuchte, als ſich die beiden genialen Feldherren, welche vereint eine Reihe der glänzendſten Siege erfechten ſollten, vor dem Zelte des Herzogs begegneten und die Hände reichten. Gab es doch nicht leicht zwei größere Gegenſätze als den hochgewachſenen kräftigen Herzog von Marlborough, deſſen Züge mit Adonis und Apollo wetteiferten, den galanten Liebling der Frauen und den kleinen ſchwächlichen Eugen, den die große Allonge⸗ verücke zu erdrücken drohte, mit ſeinem ſchmalen, gel⸗ ben Altenweibergeſichte, das bei dem Rauſchen eines Frauenkleides ſo furchtbar erſchrecken konnte, während es bei dem Donner von 200 Feuerſchlünden mit kei⸗ ner Wimper zuckte. Mit jener Hitze, welche ihn in fo viel Schlachten zum Herren des Kampffeldes machte,

ſtürmte' Eugen auch hier auf ſein Ziel los.„Wann