nur das Ding?“— ſie ſchnalzte ärgerlich mit den kleinen Fingern. „Bei Höchſtädt“, kam ihr Prinz Rohan zu Hilfe. „Ja, ja, bei Hock— ſteudte Halt gemacht und es iſt daher jede Stunde ein Zuſammenſtoß mit un⸗ ſeren Truppen zu erwarten“, ſchloß die hübſche Frau. „Madame, ich muß Ihnen widerſprechen“, ſprach Trautmannsdorf,„Prinz Eugen, deſſen Genie ſeine egner nicht weniger anerkennen, als wir, die wir
ihiw mit Stolz den unſeren nennen. Swird ſich keines 5
ſoſ ſchüldhaften Fehlers ſchuldig machen und ſich in keine Poſitivn werfen, welche dem Marſchall Gelegen⸗ heit geben würde, ſich zwiſchen ihn und Marlborough 8 einzuſchieben und jeden der Beiden mit überlegenen Kräften vereinzelt zu ſchlagen.“
„Um ſo ſchlimmer dann für Ihren Feldherrn“, ſagte der Prinz von Tingry,„denn er hat dieſen ſchüler⸗ haften Fehler thatſächlich begangen und dürfte dem Marſchall kaum mehr entkommen.“
„O! an das Entkommen denkt Prinz Eugen nicht“, rief die Gräfin Rabatin,„wenn er bei Höchſtädt gegen Ihre Waffen Front macht, dann iſt er auch an der Spitze der tapferen Oeſterreicher und der unüberwind⸗ 5 lichen preußiſchen Bataillone des Erfolges ſicher“ Der Streit wäre noch hitziger geworden, wenn
———


