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ſchall Tallard vereinigt und die Unterhandlungen mit dem Herzoge abgebrochen.“
„Um ſo beſſer“, rief Graf Trautmannsdorf, Ritt⸗ meiſter der öſterreichiſchen Kaiſer⸗Chevaux⸗legers,„dann brauchen wir den Degen auch nicht in die Scheide zu ſtecken, was jedem braven Soldaten nur Freude machen kann.“
„Ich denke, Graf, Sie werden denſelben nur zu bald gebrauchen können“, plauderte Frau von Carbis, eine Kokette aus der Schule der Ninon de[Enclos, „Prinz Eugen bietet uns ja eine Schlacht an, bei— ja wie heißt das Ding, wer kann ſich die garſtigen deutſchen Namen merken!“
„Ich zweifle daran, daß der Prinz ſo unvorſichtig ſein wid
„Uns mit ſeinen 18,000 Mann den Weg verlegen zu wollen? Gewiß nicht“, fiel Prinz Tingry dem öſter⸗ reichiſchen Chevaux⸗legers in das Wort,„aber ich fürchte für ſeinen Ruhm, daß er einem ungleichen Kampfe nicht mehr wird ausweichen können.“
„Prinz Eugen marſchirt, ſoviel ich weiß, parallel mit dem Marſchall“, ſchmetterte die Baronin, welche vom Kriegshandwerk ſprach wie ein alter Korporal.
„In der That“, ſtimmte Frau von Carbais bei, „aber er hat geſtern bei dem Dorfe— ach! wie heißt


