Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Mir noch theurer, fiel Eſterhazy ein.

Wie das?

Denken Sie, dieſe alte Meſſaline hat mir die Gnade erwieſen, ihr die Zeit vertreiben zu dürfen, wiſſen Sie, was das heißt, einer Katharina die Zeit vertreiben?

Ich verlange nicht, es zu wiſſen, erwiderte der Lord mit dem Lächeln eines Sathyr.

Katharina II. ſtand dagegen in der beſten Laune von der Welt auf und unterhielt ſich, während ſie aus einer echt chineſiſchen Taſſe den Kaffee ſchlürfte, heiter und unbefangen mit ihren Frauen.

Ich freue mich darauf, Platow Zoubows Geſicht zu ſehen, ſagte ſie,er wird heute etwas böſe drein⸗ ſchauen, aber ich ſage Euch, ſo muß man die Männer behandeln, genau ſo. Wie er mich wieder lieben wird, jetzt, wo ich das Gift der Eiferſucht in ſeine Seele gegöſſen habe, wie ein Narr wird er ſich geberden.

Die alternde Despotin lachte bei dem Gedanken, der ſie wollüſtig berührte, laut auf, erhob ſich müh⸗ ſam und ſchwankte, noch immer lachend, in ihr Kabinet.

Plötzlich hörten ihre Frauen einen gellenden Schrei, ſie eilten ihr nach und fanden ſie, mit dem