Staatsaffairen bleiben, lieber Lord, ſprechen wir alſo von Politik und nur von Politik.“ 1 Der Lord, welcher mit einem Male begriff, welche Deutung ſein nächtlicher Beſuch in der Höhle der kaiſerlichen Dido erfahren hatte, beeilte ſich in dem Momente, wo die Gefahr für ihn vorüber ſchien, die ſelbſtgefällige Frau durch eine Schmeichelei für ſich zu gewinnen. „Es iſt allerdings eine äußerſt ſchwierige Aufgabe, eine Herkulesarbeit, möchte ich ſagen, der ſchönſten und vollkommenſten Dame der Erde gegenüber nur 3 von Geſchäften zu ſprechen, aber ich werde Alles auf⸗ 1 bieten, um mein Herz zum Schweigen zu bringen.“ „Sie, oder vielmehr die engliſchen Miniſter, wün⸗ ſchen, daß ich mich energiſcher an dem Krieg gegen Frankreich betheilige“, unterbrach ihn Katharina I. „So iſt es, Majeſtät, darf ich die Gründe ent⸗ wickeln?“ „Wozu?“ lächelte die Czarin,„wenn ich dieſes republikaniſche Frankreich, wenn ich den Abenteurer, der ſich Bonaparte nennt und alle Regeln der Kriegs⸗ kunſt in ſo plebejiſcher Weiſe vernichtet, nicht ſo ſehr verabſcheuen würde, könnten Sie noch ſo viel Gründe für die Allianz mit England und Heſterreich anführen, ich würde mich doch nicht überzeugen laſſen. Aber
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